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15.02.2017

Chancen und Grenzen im Umgang mit Trends. Organisationen zukunftsfit führen und gestalten.

Das 11. Forum Führen. Gestalten. Vernetzen. widmete sich dem Thema Trends. Die Tatsache, dass das Bonner Unternehmenstheater ‚Faust DREI‘ ausgerechnet Pythia, das Orakel von Delphi, als Motiv für eine Einführung in das Thema Trends wählte deutet darauf hin, dass ...

... Trendwahrnehmung für Führungskräfte möglicherweise ebenso viel mit Zuhören, Ahnungen und Realitätsgestaltung zu tun haben könnte wie mit harten Zahlen. Ob Völkerwanderung, Entwicklung von Megastädten, Klimawandel, Umgang mit Big Data, Fake-News oder mit Frauen-Power in der Führung – Pythia (gespielt von Caroline Sieger) beschwor diese Trends vor Ort im podium 49 suggestiv und kurzweilig herauf und lieferte den Impulsgebern damit eine Steilvorlage für ihre Beiträge. 

Moderiert durch Claus Pakleppa (p4d) und Ralf Karabasz (podium 49) stellten sich drei Referenten der Frage, wie in ihren Organisationen angesichts von Trends gestaltet und verändert wird. 

Aus der HR-Perspektive der QSC AG ist der Umgang mit (digitalen) Trends ein ständiger Balanceakt zwischen Veränderung und Stabilisierung. Der IT- und Telekommunikationsdienstleister hat durch die Dynamik des spezifischen Marktes den ständigen Wandel „in der DNA“, so Fred Schmidt, Leiter Personalmanagement. Wandel wirkt damit bei QSC paradoxerweise stabilisierend. Für die Mitarbeiter durchaus eine ständige Herausforderung – gerade, da Veränderungen hier ohne langwierige Mitarbeiterbefragungen eingeführt werden. Um die Mitarbeiter dennoch gut mitzunehmen, ist die bewusste Kommunikation zur Auswirkung von Trends auf die Unternehmensentscheidungen zentral. Das passiert u.a. im Rahmen des Ausprobierens von Prototypen oder durch Formen der kollegialen Beratung.

Christopher Cooper coacht und berät mit TAB (The Alternative Board) informelle Foren kollegialer Beratung für kleine und mittelständische Unternehmer. Für dieses Klientel, das i.d.R. nicht mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt, ist es herausfordernd, die Konsequenzen der großen Trends wahrzunehmen und angemessen und ganz praktisch auf das eigene, kleine, Unternehmen zu übertragen und in Umsetzung zu bringen. Durch regelmäßige moderierte Gruppendiskussionen zu Lessons Learned und Best Practices im Rahmen von TAB wird den teilnehmenden Unternehmern ein sehr konkretes Durchspielen von Machbarem auf ganz praktischer Ebene unter Gleichgesinnten ermöglicht. Ergänzt wird dies durch persönliche Beratungsgespräche und Online-Tools. 

Mathias Mogge hat als Vorstand Programme der Welthungerhilfe täglich mit den schwierigeren Seiten globaler Trends zu tun. Die Welthungerhilfe hat sich in einem intensiven Prozess mit den Auswirkungen einer Vielzahl globaler Trends auf die Organisation und das Thema Reduzierung des Hungers beschäftigt. In Anpassung an Trends der internationalen Entwicklungszusammenarbeit hat sich die Welthungerhilfe darüber hinaus strukturell neu aufgestellt und dabei ihren Führungskräften in den Einsatzländern mehr Verantwortung übertragen. Mogge betonte, dass die Erfolgskriterien sowohl in einer Führungsmannschaft liegen, die eine klare Linie durchhält, als auch in der intensiven Einbindung der Mitarbeiterschaft in die Veränderungs- und Entwicklungsprozesse. Auch der aktiven Pflege internationaler Netzwerke kommt eine hohe Bedeutung zu.

Im Austausch mit den Teilnehmenden zeigte sich, dass organisationale Veränderung zur Anpassung an Trends seit jeher Aufgabe von Führungskräften ist. Beschleunigt haben sich aber die Entwicklungsdynamik und die Reaktionszeiten. Anforderungen an Standardisierung und Professionalisierung haben dabei in allen Feldern zugenommen. Das stellt hohe Anforderungen an Führungskräfte, die einerseits Mitarbeiterbedürfnisse ernst nehmen müssen und andererseits gefordert sind, für eine klare, aber nicht immer bequeme Strategie einzustehen und diese in Umsetzung zu bringen.

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